Das Fanionteam des FC Eschenbach spielt auch in der nächsten Saison 2022/23 wieder interregional. Die Seetaler sicherten sich beim 2:1 Heimsieg gegen den FC Mendrisio die wichtigen Punkte für den erhofften Ligaerhalt. Gelbschwarz hatte die Partie unter Kontrolle, konnte aber auch mit einem Mann mehr agieren.
Mit einer motivierten Einstellung trat der FC Eschenbach zum letzten Heimspiel dieser Saison an. Gegen Mendrisio stand schliesslich nichts anderes als der erwartete Klassenerhalt auf dem Spiel. Die Seetaler zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung und wurden dafür zum Schluss belohnt. Mit dem 2:1 Vollerfolg gegen die Tessiner sicherte sich Gelbschwarz den Verbleib in der 2. Liga interregional. Nach einer verkorksten Rückrunde waren die Freude und Erleichterung darüber im ganzen Verein spürbar.
Eschenbach hatte Partie spielerisch unter Kontrolle
Das es an diesem Abend um alles ging, war auf dem Fussballfeld bereits nach dem Anpfiff spürbar. Die Seetaler übernahmen sofort das Spieldiktat und entwickelte viel Zug auf den gegnerischen Kasten. Fast reihenweise flog das Spielgerät mit viel Wucht Richtung Tessiner Torhüter Andrea Cataldo. Die Gäste konnten sich rückblickend glücklich schätzen, nur zwei Gegentreffer kassiert zu haben. Mendrisio hatte nämlich grosse Mühe dem aufsässigen Heimteam Spielanteile abzuluchsen. Zudem durfte Gelbschwarz praktisch die ganze zweite Hälfte in Überzahl agieren. Samuele Lago sah innert fünf Minuten zweimal die gelbe Karte und musste den Platz verlassen. Eschenbach hatte diese wichtige Partie also spielerisch unter Kontrolle. Doch in den Schlussminuten zeigte sich Rotschwarz nochmals äusserst gefährlich.
Kevin Arnold (links) attackiert den Tessiner Verteidiger Paulin Damo. - Foto: Daniel Gerber (FC Eschenbach)
Mendrisio bäumte sich zum Schluss nochmals auf
Eschenbachs Trainer Marco Zimmermann forderte mit fortschreitender Zeit von seinem Team mehr Druck. Dastin Szymanski nahm sich die Anforderung seines Chefs zu Herzen und setzte bei einer Aktion nach. Zuerst läuft er einem Tessiner Verteidiger den Ball ab und überspielte dann geschickt Torhüter Cataldo. Vierzig Minuten waren da schon gespielt, die Seetaler konnten deshalb mit einer Führung in die Pause. Erst zehn Minuten vor dem regulären Spielende gelang Kristian Raijc der Befreiungsschlag für die Seetaler. Nach grandioser Vorarbeit seines Sturmkollegen Szymanski netzte er via Innenpfosten ein. Mendrisio bäumte sich zum Schluss aber nochmals richtig auf und bescherte dem Heimteam bange Minuten. Zuerst gelang Samuele Messina den Anschlusstreffer und eine Minute später traf Joel Scherler nur den Pfosten.
Das Team des Trainerduo Müller/Zimmermann wollte sich unbedingt zu Hause den Ligaerhalt sichern. Mit diesem motivierenden Ziel brachten die Seetaler den knappen Vorsprung schlussendlich über die Zeit. Nach Spielende trafen langsam die Resultate der anderen Begegnungen ein und so verkündete Speaker Rony Spitznagel euphorisch: „Eschenbach bleibt in der 2. Liga interregional!“. Auf dem Weiherhus umarmten sich die beiden Trainer und die Spieler gratulierten sich zum erreichten Saisonziel. Nun können die Seetaler am nächsten Samstag den Saisonabschluss auswärts gegen Ascona in aller Ruhe geniessen.
Eschenbachs Philipp Ulrich im Duell mit dem Südschweizer Alessandro Castellan. - Foto: Daniel Gerber (FC Eschenbach)
TELEGRAMM
Eschenbach – Mendrisio 2:1 (1:0)
Weiherhaus. – 280 Zuschauer. – SR Nevistic. – Tore: 38. Szymanski 1:0. 79. Raijc 2:0. 86. Messina 2:1. – Eschenbach: Bachmann; Arnold, Gurtner, Dahinden, Barmet; Niederberger (94. Escher), Ulrich (21. Estermann), Wirz, Rinaldo (92. Fleischli); Szymanski (84. Joel Righetti); Höltschi (76. Raijc). – Mendrisio: Cataldo; Baccolini (68. Ukaj), Andrea Righetti, Castellan, Damo; Mazzetti (62. Messina), Rey; Italo, Keller, Vitulli (76. Scherler); Lago. – Bemerkungen: 53. Platzverweis Lago (Gelb-rot). 87. Pfostenschuss Scherler. Eschenbach ohne Cagliuli, Joshua Gurtner, Hug, Lehmann, Mananga, Luca Rinaldo, Träger und Zemp.