Der FC Eschenbach startete am letzten Wochenende ins Abenteuer 2. Liga regional im IFV-Gebiet. Das Heimspiel vor rund 200 Fans gegen den Luzerner SC endete schlussendlich 2:3 zu Gunsten der Gäste. Die Seetaler zeigten zum Auftakt der Saison 2023/24 ein gutes Spiel und wurden leider schlecht belohnt.
Nach zwei Monaten Pause und sechs Wochen intensiver Vorbereitung war es endlich so weit. Das neu zusammengestellte Fanionteam des FC Eschenbach startete in die neue Saison 2023/24. Im Vergleich zur letzten Rückrunde standen bei den Seetalern fünf Neuzugänge in der Startelf. Trotz den zahlreichen Kadermutationen wurde Gelbschwarz für den Saisonauftakt als Favorit eingestuft. Dank einem frühen und späten Treffer konnten sich jedoch die Gäste des Luzerner SC mit 2:3 erfolgreich durchsetzen.
Fünf Treffer mit besserem Ende für die Gäste
Die neue Spielzeit begann für Gelbschwarz definitiv nicht nach Vorstellung des neuen Trainers Philippe Müller. In der ersten wirklichen Szene des Spiels gelang Eduard Qupi bereits der Führungstreffer für die Gäste. Die Seetaler standen zwar früh mit dem Rücken zur Wand, hielten jedoch an ihrer Strategie fest. Kurz vor dem Pausentee gelang Eschenbach durch Merdjan Zeqiri der verdiente Anschlusstreffer. In der zweiten Hälfte zeigte erneut Eduard Qupi sein fussballerisches können. Zuerst versenkte er einen Freistoss direkt und führte mit einem Volley kurz vor Spielende die Entscheidung herbei. Bitter für die aufopfernden Seetaler, denn kurz nach der erneuten Gästeführung glich Merdjan Zeqiri den Spielstand erneut aus. Der entscheidende Gegentreffer wenige Minuten vor Spielschluss glich deshalb einem Stich ins Herz.
Eschenbachs Verteidiger Goran Stojanov (links) versucht einen Luzerner zu stoppen. - Foto: Daniel Gerber (FC Eschenbach)
Eschenbachs Auftritt verspricht viel Zuversicht
Das erste Saisonspiel verlief für die Eschenbacher zwar punktemässig nicht nach Wunsch. Trotzdem verspricht der Auftritt der Seetaler viel Zuversicht für die kommenden Partien. Gelbschwarz zeigte nämlich attraktiven Offensivfussball um erarbeitete sich vielversprechende Chancen. Entweder schlitterten die Abschlüsse nur knapp vorbei oder wurden vom Luzerner Torhüter reflexartig entschärft. Die Begegnung war stehts umkämpft und physisch geprägt, viele Spielunterbrüche waren die Folge. Allgemein bekamen die zahlreich anwesenden Fans eine muntere und spannende Partie zu sehen. Auf dem Sportplatz Weiherhaus gab es einen offenen Schlagabtausch mit einem besseren Ende für die Luzerner. Über die ganze Spielzeit gesehen wäre ein Unentschieden mit Punkteteilung durchaus gerecht gewesen.
Die zweite Halbzeit hätte in seinem Verlauf durchaus eine andere Entwicklung nehmen können. Nach einem Foulspiel an Eschenbachs Adthe Gashi zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Dieser nahm seinen Entscheid nach Rücksprache mit seinem Assistenten jedoch zurück. Und beim dritten Treffer von Merdjan Zeqiri in der Nachspielzeit registrierte die Spielleitung eine knappe Offsideposition. So bleibt den Seetalern nur die Erkenntnis, dass man in jeder Partie von Beginn weg bereit sein muss. Man darf sich in den kommenden 25 Spielen jedenfalls auf einen engagierten und motivierten FC Eschenbach freuen.
Neuzugang und Doppeltorschütze Merdjan Zeqiri (rechts) im Zweikampt mit Ivan Procopio. - Foto: Daniel Gerber (FC Eschenbach)
TELEGRAMM
Eschenbach – Luzern 2:3 (1:1)
Weiherhaus. – 200 Zuschauende. – SR Öztürk. – Tore: 1. Qupi 0:1. 45.+2. Zeqiri 1:1 54. Qupi 1:2. 68. Zeqiri 2:2. 88. Qupi 2:3. – Eschenbach: Bachmann; Hofmann, Stojanov (67. Marquez), Zimmermann, Barmet; Estermann, Félix Santos (84. Petrovic); Niederberger (77. Fleischli), Bulut (69. Muhammad Brhan), Zeqiri; Adthe Gashi (80. Raijc). – Luzern: Spahiu; Adiller, Procopio, Ademi, Berisa; Blätter, Rodrigues (36. Weiland); Ahmed, Balaj, Qupi; Murati (61. Elshani). – Bemerkung: Eschenbach ohne Hug, Portmann, Träger, Rinaldo, Rosenberg, Gurtner, Eduard Gashi, Dodos und Bossart.