In der Partie zwischen Eschenbach und Sempach konnten die Zuschauenden sechs Tore bestaunen. Schlussendlich setzten sich die angereisten Gäste auf dem Weiherhaus verdient mit 2:4 durch. Die Seetaler rutschen derweil unter den ominösen Strich und müssen nun dringend Punkte sammeln.
Am letzten Samstag kam es auf dem Weiherhaus zur Begegnung zwischen Eschenbach und Sempach. Die Seetaler starteten verhalten in die neue Spielzeit und konnten erst einen Vollerfolg erzielen. Nebst einem Sieg konnten die angereisten Gäste bisher zwei wichtige Unentschieden verbuchen. Da die Gelbschwarzen auf grosser Punktejagd sind, durfte die Partie mit viel Spannung erwartet werden. Die Mannschaft von Trainer Philippe Müller zeigte sich wiederum entschlossen und mit viel Kampfwille. Doch schlussendlich musste sich Gelbschwarz trotz zwei Treffern erneut geschlagen geben. Sempach konnte durch seine Kaltschnäuzigkeit überzeugen und nahm beim 2:4 Erfolg wichtige Zähler mit.
Zuschauer konnten sechs Tore bestaunen
Bis zum ersten Freudentanz mussten sich die zahlreichen Zuschauenden etwas gedulden. Nach etwas mehr als einer halben Stunde erzielte Michael Fölmli die Führung für die Gäste. Rund zehn Minuten später verdoppelte Kilian Bühlmann den Sempacher Vorsprung. Eschenbach zeigte in dieser Phase zwar ein munteres Spiel, konnte aber noch nicht reüssieren. Der erwartete Torerfolg gelang den Hausherren durch Robin Niederberger nach dem Pausentee. Doch erneut Kilian Bühlmann und später Andrin Muff entschieden die Partie zugunsten Sempach. Daran konnte der Anschlusstreffer von Atdhe Gashi eine Viertelstunde vor Spielende nichts mehr ändern. Zwar starteten die Seetaler in den Schlussminuten einen Angriff nach dem anderen. Doch es reichte nicht mehr um den Spielstand entscheidend auszugleichen.
Rafael Gomes Machado (am Boden) attackiert den Eschenbacher Daniel Marquez. - Foto: Daniel Gerber (FC Eschenbach)
Feinschliff soll weitere Punkte bringen
Nach fünf gespielten Runden zeigt sich bei den Seetalern bereits ein kleines Muster. Gerät das Team in Rückstand, kann die Partie nicht mehr erfolgreich gedreht werden. Beim bisher einzigen Punkgewinn (Sieg gegen Sins) erzielte Gelbschwarz den Führungstreffer. Zudem erhielt Eschenbach bisher doppelt so viel Gegentore wie selbst erzielt wurden. Durch diese zwei Faktoren wird es schwieriger die benötigten Punkte abzustauben. Den Kopf in den Sand stecken müssen die Gelbschwarzen jedoch nicht. In jeder Partie zeigte die Mannschaft, dass talentierte und motivierte Spieler am Werk sind. Nun gilt es in der Kommunikation, Hilfsbereitschaft, Chancenauswertung und Konzentration den Feinschliff vorzunehmen. Wenn diese Puzzlestücke zueinander passen, werden die Seetaler bald weitere Punkte sammeln.
Am nächsten Wochenende trifft Eschenbach auf den unangefochtenen Tabellenführer. Die Partie gegen den FC Horw wird aufgrund mehrerer Aspekte zu einer speziellen Partie. Einerseits überzeugte der Stadtklub bisher sportlich und verzeichnete fünf Siege in Folge. Zudem steht bei Rotgelb Spielertrainer Dominic Schilling auf dem Platz sowie an der Seitenlinie. Schilling gehörte letzte Saison während der Vorrunde zum Trainerteam bei den Seetalern. Bei diesem Wiedersehen werden beide Mannschaften sicher nicht zurückhaltend agieren und sich jeweils von der besten Seite zeigen wollen.
Jonas Rosenberg (in Schwarz) bei seinem ersten Pflichteinsatz für Eschenbach. - Foto: Daniel Gerber (FC Eschenbach)
TELEGRAMM
Eschenbach – Sempach 2:4 (0:2)
Weiherhaus. – 180 Zuschauende. – SR: Mehmeti. – Tore: 32. Michael Fölmi 0:1. 44. Bühlmann 0:2. 53. Niederberger 1:2. 69. Bühlmann 1:3 (Foulpenalty). 74. Adthe Gashi 2:3. 90. Muff 2:4. – Eschenbach: Bachmann; Marquez, Félix Santos, Richli (87. Portmann), Barmet (77. Bossart); Estermann, Rinaldo (70. Rosenberg); Niederberger (61. Dodos), Bulut, Zeqiri; Adthe Gashi. – Sempach: Grilz; Cipolla, Heer, Müller, Michael Fölmi; Gomes; Bühler, Muff; Bühlmann (82. Stirnimann), Risi (66. Emmenegger); Tola (69. Schnider). – Bemerkungen: Eschenbach ohne Petrovic, Muhammad Brhan, Stojanov, Hofmann, Gurtner, Rajic, Eduard Gashi, Hug, Zemp und do Canto Pereira.